Jugendwohngruppe Schönteichen

Die Jugendwohngruppe entwickelte sich Ende des Jahres 2014 zu einer familienähnlichen Wohnform für Jugendliche, welche eine vertrauenswürdige und respektvolle Begleitung und Unterstützung in der Zeit der Adoleszenz benötigen. Den Jugendlichen wird hier die Möglichkeit einer gesunden und altersgemäßen Entwicklung, sowie die Vermittlung einer Perspektive geboten. Ein besonderer Fokus liegt dabei insbesondere auf einer engen Bezugs- und Beziehungsarbeit mit den jungen Menschen.

Arbeitsweise

Eine jedem Jugendlichen zugeschnittene Hilfe hat Priorität.

Wir arbeiten verhaltenstherapeutisch ausgerichtet mit einem ressourcen- und lösungsorientierten Blickwinkel, welcher individuell an den Fähigkeiten und Stärken unserer Jugendlichen orientiert und nach dem persönlichen Bedarf des einzelnen Jugendlichen ausgerichtet ist. Dies geschieht durch Anerkennung und Zuwendung aber auch durch das Prinzip des Förderns und Forderns in einem strukturierten Rahmen.

Verselbstständigung

Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ erhalten die jungen Menschen von uns Orientierungsmöglichkeiten, um ihre Selbstachtung und ihre Kompetenzen zu stärken. Sie werden somit an eine eigenverantwortliche Lebensführung herangeführt und können auf dem Weg des Erwachsenwerdens entsprechend begleitet werden. Am Ende steht ein individueller selbstbestimmter junger Erwachsener, der Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen kann.

Interkulturell

Die Jugendwohngruppe Schönteichen bietet unter anderem auch Platz für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, welche einen interkulturellen Austausch ermöglichen. Die Jugendlichen können sich gegenseitig im Alltag unterstützen und somit voneinander profitieren. Ängste und Hemmungen werden abgebaut und eine vorurteilsfreie Zusammenarbeit ermöglicht.

Zielgruppe

Die Hilfe richtet sich vorrangig an Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren, welche mit Hilfe eines überschaubaren Settings an ein selbstbestimmtes Leben herangeführt und zu einem selbstständig geführten Leben befähigt werden sollen.

Rechtsgrundlagen:

§ 27, 34 SGB VIII; 8a SGB VIII, ggf. § 35a SGB VIII, ggf. § 41 SGB VIII